Vuvuzela
So funktioniert die Welt. Gib dem Menschen die Möglichkeit seine Dummheit unter Beweis zu stellen, und er wird es tun. Und die Fußballweltmeisterschaft 2010 beweist, dass die Mehrheit der Menschen dumm ist. Denn wenn einer an einer Ecke seine Notdurft verrichtet, findet sich gleich darauf ein weiterer, und so weiter. Bis irgendwann an dieser Stelle eine öffentlich Toilette gebaut wird, weil sich jeder darüber aufregt, dass man hier auf offener Straße pinkeln muss. Das Ganze nur, weil dumme Menschen das tun was andere dumme Menschen machen. Dummsein ist eine kollektive Angelegenheit - selbst C.G. Jung sprach vom Kollektivbewusstsein.
Man will ja immer etwas Neues haben. So auch bei dieser WM - und kulturbezogen wie man so ist, sucht man im Gastgeberland nach deren Gepflogenheiten. Gefunden hat man nicht viel, in Süd-Afrika. Außer dass man sich dort gern auf offener Straße abmurkst, verjagt man Raubtiere mit der Vuvuzela. Aus dem Abmurksen kann man natürlich nicht viel herausschlagen, aber aus den Vuvuzelas. Und zack, finden sich in Deutschland zwei Vollpfosten die die Dinger Stadiongerecht - nämlich aus Kunststoff und dreiteilig – in allen möglichen Nationalfarben produzieren und sich eine goldene Nase daran verdienen. Und zack, hat jeder Depp im Stadion eine solche Tröte und es ist ihm kollektiv egal was da auf dem Rasen passiert - er trötet, kollektiv. Und zack, wir anderen - die kollektiv zu Hause geblieben sind - hören bei der Leichenschau (so würde Public-Viewing nämlich wirklch übersetzt heißen) ein Dauertröten.
So funktioniert die Welt. Gib dem Menschen die Möglichkeit seine Dummheit unter Beweis zu stellen, und er trötet sie kollektiv zur Schau.
«Komm' zu Fatih», heißt sein aktuelles Programm – und gestern Abend kamen wir zu Fatih, Fatih Cevikkollu. Der Mann in Esprandillos und gefühltem Armanianzug.
Ich dachte es wäre ein Film über den Holocaust, wollte ihn aber trotzdem wegen Frau Winslet sehen. Weit gefehlt, denn das Thema ist nicht der Holocaust - der anders als im Buch hier nur nebenbei als effektvoller Träger dient - sondern der Stolz.
Gestern Abend konnte ich endlich Tintenherz im Kino sehen. Was hab' ich mich auf den Film gefreut. Wirklich, denn das Buch ist einfach nur genial – und nach der Lobpreisung der Autorin Cornelia Funke, dachte ich, das Ding muss einfach gut sein.
Eigentlich wollte ich mich letzte Woche schon für diese ... Auszeichnung bedanken. Leider fand ich keine Zeit, die passenden Worte dafür zu schreiben - ich wollte nicht einfach «Danke» oder «Ich danke meinen Eltern, ohne die ich nie auf diese Welt gekommen wäre um dieses Blog zu ...» dahinter fetzen. Dazu schätze ich Anja zu sehr um sie mit ein paar Worten dieser Charge abzuspeisen.
Gestern Abend war ich mit ein paar sehr netten Menschen auf der «Keltische Nacht».
Eigentlich wollte ich «The Dark Knight» nicht sehen. Das wohl daran, dass mich die Fülle der Streifen um «Batman» langweilen. Alle Jahre tauchte eine neue Verfilmung auf und alle waren sie einfach nur schlecht. Ein anderer Grund war das Ableben von Heath Ledger - dramatisch. Ich nahm die Huldigungen um den «Jocker» in «The Dark Knight» als Versuch wahr, hier künstlich einen neuen James Dean schaffen zu wollen. Oh seht nur, ein Star ist tot, beten wir ihn an... heben wir Suzid Ledger auf Deans Thron - etc.
Eine der Geschichten die ich aus Berlin mitgebracht habe, ist seine. Ein absolut freundlicher Mensch 