Montag 08. März, 2010

Os(c)kar

An dieser Stelle wieder, nach langer Zeit, fast pünktlich der Spruch zum Wochenstart:

An the Oscar goes to: Westerwelle!

Nein mein Lieber. Davon hast du nur geträumt. Dir verleihen wir die Krone der Hotelbartänzerinnen - zu mehr reicht es bei dir nicht.

In diesem Sinne - achte sie demnächst mehr darauf wem sie ihre Stimme geben (außer sie haben ihn vorher geschmiert) - einen wunderschönen Wochenstart.

Samstag 13. Februar, 2010

Ficken

Gott hat den Menschen erfunden, weil er es konnte.
Hätte ich auch, wenn ich Gott wäre. Ja auch Hitler, den Wichser – und Gott sei Dank war er ein Wichser. Denn wenn er es nicht gewesen wäre, hätte er getan was das Thema hier ist: Ficken.

Ficken kann jeder geschlechtsreife Mensch, und wie es scheint, macht das auch jeder. Auch wenn man das bei dem einen oder anderen nicht glauben will, muss man es. Denn Kinder fallen nun mal nicht vom Himmel – auch nicht die von asozialen und oder dummen Menschen. Die meisten Kinder werden auf diese Welt geworfen, weil zwei Menschen tun was jeder kann; eben ficken.
Man sollte Alkoholiker, Drogenabhängige und Vollpfosten sterilisieren, denn auch wenn man ihnen Kondome und sonstige Verhütungsmittel kostenlos zur Verfügung stellte, würden sie es nicht nutzen. Sie zu bitten, nicht zu ficken würde auf taube Ohren stoßen.

Und bevor jetzt jemand schreit und «prangert», sollte er darüber nachdenken welch' Schicksal Kinder solcher Eltern durchleben - wenn sie es überleben -, bevor sie selbst geschlechtsreif werden und das tun was jeder kann – ficken.

Ich schreibe das weil diese Woche ein 2 Jähriges Baby gestorben ist. Die Mutter hängt an der weißen Nadel, der Vater ist das unberechenbarste Arschloch das man sich vorstellen kann. Der kleine Mensch hatte keine Chance. Es starb nach langem Kampf an Organversagen.
Freitag 12. Februar, 2010

Fasching

Nun,
es ist erstaunlich was gerade in Deutschland passiert. Man könnte annehmen, da laufen Vorbereitungen für Neuwahlen.

Aber es ist wohl nur Karneval.
Donnerstag 28. Januar, 2010

Bei Kälte ausgesetzt

Auszug Yahoo-Nachrichten (via dpa): Königs Wusterhausen (dpa/yahoo!) - Eine Schaffnerin der Deutschen Bahn hat eine 16-Jährige in der kältesten Nacht des Jahres im brandenburgischen Königs Wusterhausen aus dem Zug gewiesen. ... Die Zugbegleiterin ließ sich nicht erweichen und warf das Mädchen in der Nacht zum Mittwoch kurz vor 22.00 Uhr aus der Bahn. ... Das Mädchen musste in der laut Deutschem Wetterdienst bisher kältesten Nacht des Jahres - um Mitternacht herrschten in der Region minus 19 Grad - bei bereits geschlossenem Bahnhof rund eine Stunde ausharren, bis sie abgeholt werden konnte.

Lassen wir mal den Vollpfosten im Dienst beiseite. War da niemand anderer in der Bahn der dem Mädchen 2 Euro geben konnte?
Mittwoch 27. Januar, 2010

27. Jan. 1945

Auszug Wikipedia: Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau war das größte deutsche Vernichtungslager während der Zeit des Nationalsozialismus. Es wurde 1941 drei Kilometer entfernt vom Stammlager Auschwitz I gebaut und befand sich nahe der Stadt Auschwitz im nach der militärischen Besetzung Polens errichteten Landkreis Bielitz. ... Zuerst wurde das Hauptlager Monowitz am Vormittag des 27. Januar 1945 durch die sowjetischen Truppen (322. Infanteriedivision der 60. Armee der I. Ukrainischen Front unter dem Oberbefehl von Generaloberst Pawel Alexejewitsch Kurotschkin) befreit. Von den dort zurückgelassenen Gefangenen – die Angaben reichen von 600 bis 850 Personen – starben trotz medizinischer Hilfe 200 in den Folgetagen an Entkräftung.
Das Stammlager und Auschwitz-Birkenau wurden – auch durch die Soldaten der 322. Division – schließlich am frühen Nachmittag des 27. Januar befreit.


Heute vor 65 Jahren! Man sollte es feiern und weinen.
Montag 25. Januar, 2010

Hilfe

Dass Menschen in Katastrophengebieten Hilfe brauchen, wird wohl von jedem ohne Gegenrede akzeptiert. Haiti zeigt ein Mal mehr, wie sehr das Gefüge einer Gesellschaft aus den Angeln gehoben wird, wenn eine Infrastruktur zusammen bricht. Aber nicht Haiti ist hier das Thema – an anderen Stellen wird darüber ausführlicher geschrieben, als dass ich das hier könnte.

Außerhalb der Katastrophen ist das Leben in den wörtlich armen Ländern nicht weniger katastrophal. Hunger, mangelnde Bildung und unzureichende medizinische Versorgung sind alltäglich. Wenn es die paar Hilfsorganisationen nicht gäbe, würden täglich nicht minder Menschen sterben, als dass ein Erdbeben wie das auf Haiti aktuell fordert.
Es ist aber nicht so, dass diese Länder wirklich arm sind. Ein Beispiel ist der Kongo. Fruchtbares Land, schöne Wälder. Während die Menschen dort vor die Hunde gehen, werden die Wälder ausgebeutet. Die Bevölkerung klagt über mangelnde Hilfe, die ihnen versprochen wurde. Und genau da ist das Problem – das warten auf Hilfe.
Der Mensch hat es verlernt für sich selbst zu sorgen. Man wartet lieber auf Gelder, ohne selbst zu handeln. Ein Bretterverschlag, das als Schule dient, hat kein Dach. Schuld sind mangelnde Gelder. Keiner der Dorfbewohner kommt auf die Idee selbst Hand anzulegen, sondern wartet bis die Regierung oder ausländische Hilfsorganisationen Mensch und Maschinen zur Verfügung stellen. Das ist nur ein kleines Beispiel – denn überall in Krisengebieten ist dieselbe Situation. Man wartet, klagt und geht vor die Hunde.
Die Menschheit hat den Menschen überlebt. Wir haben es verlernt für uns selbst zu sorgen. Die ganze Welt arbeitet nach demselben Prinzip, stützt sich auf dieselben Säulen. Abgesehen von einer handvoll Menschen im Amazonas – wenn überhaupt -, ist keine Gruppe mehr fähig autark zu überleben. Wir sprechen zwar von verschiedenen Kulturen, sind aber alle gleich.
Und weil das so ist, müssen die paar Privilegierten eben geben, damit die anderen die das Pech hatten ärmer geboren zu sein, in unserem System überleben können. Denn es gibt kein anderes System mehr als das unsere: Das System der Abhängigkeit.
Montag 18. Januar, 2010

korrumpiert

An dieser Stelle wieder, pünktlich und mit anschließender Erklärung, der Spruch zum Wochenstart:
Der Mensch ist käuflich, und eine Regierung menschlich.

In diesem Sinne - lassen sie mal wieder im Hotel ein paar Handtücher mitgehen -, einen wunderschönen Wochenstart!

Es ist kein Geheimnis, dass eines der ersten Beschlüsse der neuen Regierung, der ermäßigte Mehrwertsteuersatz für Gastronomie und Hotellerie war. Das heißt, Hoteliers zahlen nur noch 7% anstatt den üblichen 19% Umsatzsteuer an den Staat – ihre Ausgaben bleiben aber mit 19% dem Gegenüber; und bisher wurden die Mehreinnahmen weder an Kunden noch an Mitarbeiter weiter gegeben. Verstanden hat das im Volk so gut wie keiner.

Jetzt stellt sich heraus, dass vor der Wahl Millionenbeträge Bestechungsgelder – getarnt als Parteispenden – geflossen sind. Mit diesem Hintergrund, wird das Ganze natürlich verständlicher und wir können alle beruhigt schlafen. Denn plötzlich macht es Sinn, Hoteliers und Gastronomen den Goldstaub in den After zu pusten ....
Montag 11. Januar, 2010

EU.TR

An dieser Stelle pünktlich auch in diesem Jahr, der Spruch zum Wochenstart:
Die Gegenmeinung des Gegners akzeptiert man eher, als die eines Freundes zu tolerieren.

Herr Westerwelle durfte das gerade erfahren.

In diesem Sinne - schließen sie keine unbedachten Freundschaften - einen wunderschönen Wochenstart.
Donnerstag 07. Januar, 2010

Avatar!

Wenn man ins Kino geht, will man Cinema erleben. Das heißt, gute Unterhaltung - außer, manN schraubt gerade an einer Frau herum und meint, ihr im Kino näher sein zu können als im Café oder anderen Lokalitäten.

KinoplakatAvatar wollte ich natürlich sehen, eben weil «jeder» davon positiv sprach. Bestimmt ein Erlebnis, dachte ich. Was ich aber dann erlebte war mehr als das. Avatar ist bisher das Beste was ich im Kino sah. Von der ersten Minute bis zum Abspann war ich fasziniert. Und damit meine ich nicht den tollen Nebeneffekt der 3D-Technik, sondern die Geschichte die dort auf der Leinwand erzählt wird.
Nach dem Film sagte ich, wenn Gott mich liebt und es gibt ein Leben nach dem Tod, werde ich als Na'vi auf Pandora ein paar schöne Jahre erleben. Selbst Tage danach wünscht und fragt man sich, was mache ich hier, warum bin ich nicht dort?!
James Cameron ist damit etwas bisher unschlagbares gelungen. So muss Cinema sein. Wer Avatar nicht gesehen hat, hat noch nie Kino erlebt. Alles stimmt. Natürlich versteht man die Hiebe Camerons, wenn er die Na'vi im Dialekt der US-Ureinwohner reden lässt.

Als ich danach auf der Toilette war, wurde ich Zeuge schwäbischer Dummheit. Dort waren Vater Sohn und zwei Bekannte, die den Film ebenfalls gesehen hatten. Der Vater meinte zum Sohn, da «war bestimmt nicht viel 3D». Am Anfang hätte es nur ein paar Mal geflimmert, es wäre also ganz gut gewesen auf die Brille zu verzichten. Ich wollte schon etwas wie «du Vollpfosten» ausrufen, lachte aber nur. Verstanden haben sie es nicht. Trottel. Achterbahn fahren mit verbundenen Augen.

Wer Avatar noch nicht gesehen hat, sollte sich die Zeit nehmen!

image via movie-infos.de
Montag 04. Januar, 2010

Vorsatz

An dieser Stelle, das erste Mal in diesem Jahr, der Spruch zum Wochenstart:
Ein Vorsatz ist das leere Versprechen eines Menschen an die Erkenntnis.

Zu Jahresbeginn haben Vorsätze Hochkonjunktur. Man nimmt sich vor besser zu sein, als im letzten Jahr. Das ist so als würde man jemanden kennen lernen, der verspricht nächstes Jahr ein besserer Mensch zu werden.

In diesem Sinne, einen wunderschönen Wochenstart für alle die, auch ohne Vorsatz an sich arbeiten.
Freitag 01. Januar, 2010

Neujahr

Allen Freunden, Bekannten, Lesern und sonstigen Lieben, wünsche ich für das Jahr 2010 das Allerbeste. Ich halte mich fern von unsinnigen Wünschen, die man einfach ausspricht, ohne darüber nachgedacht zu haben. Bleibt nach Möglichkeit gesund, umgebt euch mit Menschen dir ihr liebt, respektiert das Leben und vergesst nicht zu lachen.

Hier wird sich im Vergleich zum Vorjahr einiges ändern. Das Private verschwindet völlig, bis auf die kleinen Geschichten von und mit Edith. Wer sich mit dem Rest anfreunden kann, ist willkommen - und darf sich mit Kommentaren Pro und Kontra dazu äußern. Privates gibt es nur als Hakan Surat und nicht als Ebola auf Facebook zu lesen - denn da gehört es hin.

In diesem Sinne - gehabt euch wohl!
Dienstag 29. Dezember, 2009

Todesstrafe

Nicht dass ein Brite besser wäre als ein Chinese, oder China besser als die USA, Saudi-Arabien oder Jordanien. Es geht nicht um Vergleiche.
Laut Amnesty International wurden im Jahre 2008, 2.390 Menschen hingerichtet. In China allein waren es 1.780, in den USA 37 und in Saudi-Arabien 102. Die Dunkelziffer dürfte weit höher sein. Erschreckende Zahlen.

Während wir mit China kräftig Geschäfte machen, springen dort Menschen über die Klinge nur weil das System sich von ihnen gestört fühlt. 2008 sprach man darüber, China mit der Olympiade für ihre Politik des neuen Weges zu belohnen. Belohnt hat man nur den globalen Absatzmarkt. Unsere Politiker schütteln Diktatoren die Hand, und proklamieren sich selbst als Hüter der Menschenrechte. Saudi-Arabien ist ein Hort von Terroristen, regiert vom Abschaum der Menschheit – und trotzdem verbeugt man sich vor den stinkenden Scheichs. Das ist keine subjektive Äußerung, sondern objektives Faktum. Wer schon einmal neben einem Saudi stand, weiß was ich meine. Dessen ungeachtet weiß man um die Steinigungen und öffentlichem Köpfen in Saudi-Arabien. Sicher, das gibt es auch in anderen Ländern – und gut, ist es dort auch nicht. In Afghanistan ist man deshalb «eingelaufen», aus humanitären Gründen.
Warum laufen wir nicht in Saudi-Arabien ein ... oder in China?
Montag 28. Dezember, 2009

Letzte.Woche

Pünktlich an dieser Stelle in diesem Jahr, der letzte Spruch zum Wochenstart:
Manchmal sollte man dummen Menschen nicht die Möglichkeit geben, etwas zu sagen, damit man ihnen nicht zuhören muss.

Es ist nicht immer gut über den Dinge zu stehen.

In diesem Sinne - öfter mal die Reißleine ziehen - auch in der letzten Woche in diesem Jahr, einen wunderschönen Wochenstart!
Freitag 25. Dezember, 2009

...

Ich wünsche allen fröhliche Weihnachten!
Mittwoch 16. Dezember, 2009

päuschen

Nicht wundern.

Hier ist bis zum Wochenende, Pause. Ich arbeite für gefühlte 12 Personen.
Nebenbei habe ich vor Wochen ein neues Outfit für die Farm angefangen - komme aber nicht weiter das Ding zu Ende zu bringen.

Also, bis Sonntag - gehabt euch wohl.
Mittwoch 09. Dezember, 2009

Papa Handschuhe

Im Bus nahm ich hinter einem Vater mit Kinderwagen platz. Das Mädchen schätzte ich auf 2, ihn selbst etwa fünfzig. Er unterhielt sich rege mit einer Rentnerin.
Sie sei ja so ein kluges Kind! Wenn man ihr Fragen stelle, kämen nur logische Antworten. Fragen sie sie mal etwas, forderte er die alte Dame auf. Fragen sie mal wo wir sind! Wo sind wir denn?, fragt die Rentnerin. Im Bus, antwortet die Kleine mit süßer Stimme. Sehen sie, sehen sie was ich meine?, springt der Vater ein. Du bist aber eine Kluge, sagt die Rentnerin. Papa Handschuhe, sagt die Kleine. Sehen sie, sie weiß dass man bei diesem Wetter Handschuhe tragen muss!, sagt der Vater.
Die Rentnerin erzählt von ihrer Nichte, die gar keine ist, sondern ihre Enkelin. Mir der sei sie letzte Woche beim Arzt gewesen und der hätte sie gefragt, wie geht es dir denn? Seit dem würde die Enkelin jeden dem sie begegne fragen, wie geht es dir denn? Ein kluges Kind.
Der Vater sagt, dass er seiner Tochter beigebracht hätte Danke zu sagen. Man muss Danke sagen, wenn man etwas bekommt. Jetzt würde sie immer Danke sagen, wenn sie etwas bekomme, egal vom wem. Geben sie ihr mal etwas, sie werden schon sehen.
Die Rentnerin zieht irgendwas aus der Tasche und hält es dem Kind hin. Was sagt man da, will der Papa wissen, was sagt man da?, Danke! Danke, sagt das Kind, Papa Handschuhe. Ein kluges Kind. Man müsse Kindern Anstand beibringen. Und sie sei ja so ein kluges Kind.


Gott sei Dank musste ich aussteigen. Ich liebe Kinder, komme aber mit dummen Eltern nicht klar. ...
Montag 07. Dezember, 2009

Kinder

Beginnen wir diesen Text nicht mit Behauptungen, sondern mit Beobachtungen.

  In ihre Söhne verliebte Väter. Manchmal tauchen sie bei mir im Laden auf, und ich muss mir dann anhören was diese Vollpfosten mit ihren an der Kette geführten Vätern von sich geben. Die Väter stehen daneben und bekommen kaum ein Wort heraus, wenn sie von ihrer Brut blamiert werden.
  Die alles-darf Kinder. Sie dürfen alles; nicht nur ihren Eltern auf den Sack gehen, sondern gleich ihrer Umwelt in die Eier treten. Sie drücken auf Knöpfe, ziehen alles vom Regal ...
  Jugendliche. Sie spucken durch die Straßen, hocken rauchend und saufend an Busbahnhöfen und trinken sich die Birne weich. Ihr Körper rührt sich keinen Millimeter, wenn ältere Menschen vorbei gehen.

Irgendwann habt ihr den Faden verloren; ihr Eltern. Ihr begleitet eure Kinder nicht mehr durch ihre Entwicklung, ihr versaut ihnen das Leben. Meist seit ihr überfordert, glaubt an den falschen Weg – weil ihr euer Wissen mit dem eines Kindes verwechselt, oder das eigene Leben vor dem euer Kinder stellt. Ihr spielt euch auf, wie schwer ihr es hattet ...
Und weil es so ist, solltet ihr euch die Worte von Khalil Gibran verinnerlichen:
Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile aus geschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Lasst euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.


Und genau die letzten paar Worte, solltet ihr nicht überlesen – denn euer Kinder haben eines nicht gelernt: Respekt.
Dienstag 01. Dezember, 2009

Menschinnen

Ich mag zum Kaffee zurzeit, morgens zwei Schoko-Kekse genießen. Das reicht mir dann als erstes Frühstück, und ist genau richtig zu den Nachrichten.
Leider vergesse ich es immer wieder mir zur rechten Zeit Nachschub zu «holen». Das heißt, es passiert dass es immer wieder nur Kaffee zu den Nachrichten am Morgen gibt. ... Schlimme Sache.

Und als ich das heute Morgen auf Facebook verlauten ließ, dass ich keine Schoko-Kekse habe, ... wusste ich nicht dass zwei liebe Menschinnen unabhängig voneinander mir je einen Zylinder leckerste Schoko-Kekse ins Büro bringen werden.

Wie herrlich ihr seid! Die besten Besten Menschinnen der Welt! :-)
Sonntag 29. November, 2009

Rücktritt

An dieser Stelle, sehr ungewöhnlich und selten pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:
Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt und sie eine Lüge nennt ist ein Verbrecher. (org. Berthold Brecht)

Dieser Spruch wird auch gern Galileo Galiei zugesprochen - eben weil Berthold Brecht es im gleichnamigen Buch - Das Leben des Galilei - ... schrieb.
Wie auch immer; Herr Ex-Verteidigungsminister Jung, hätte Brecht lesen sollen... dann wäre es ihm wohl möglich erspart geblieben seine Karriere als Dummkopf oder Verbrecher zu beenden.

In diesem Sinne - ... Mitleid, gewährt man wem sie gebührt - einen wunderschönen Wochenstart.
Mittwoch 25. November, 2009

Und alle ...

... die trotzdem da geblieben sind, werden in ein paar Tagen belohnt.

Schließlich ist Treue kein unbezahltes Gut.
Montag 23. November, 2009

Gelegenheit.en

Pünktlich an dieser Stelle, wie gewohnt der Spruch zum Wochenstart:
Wenn es möglich ist, wird es jemand machen. Oder; Gelegenheit schafft Diebe.

Eine Natur des Menschen ist es zu betrügen. Deshalb sollte es uns nicht wundern, wenn wir wieder zu lesen bekommen, dass bei Sportwetten betrogen wurde. Denn, immer wenn es eine Möglichkeit gibt, durch Manipulation Gewinne einzufahren, wird es jemanden geben, der die Gelegenheit beim Schopf packen wird. So funktioniert die Welt in seiner menschlichen Realität.
Und nur weil man selbst nicht die Möglichkeit bekam, heißt das nicht, dass man besser ist. Denn gut, sollte nicht an der Hemmschwelle gemessen werden.

In diesem Sinne – träumen sie nicht weiter, sondern leben sie – einen wunderschönen Wochenstart.
Montag 16. November, 2009

gerotweint

Als ich die Haustür auf schloss, überfiel mich ein sonderbares Gefühl. Das mochte von dem Hemd kommen, dass mich wortlos auf dem Treppenabsatz begrüßte. Ich wollte gar nicht anfangen etwas Schlimmes zu ahnen, denn ich ahnte dass es viel schlimmer werden würde. Und ich hatte recht.
Im Flur lag noch ein Hemd, weiß. Im Wohnzimmer zwei, weiß. In der Küche lag ein weißes Hemd auf dem Küchentisch, eines im Waschbecken. Im Bad lag ein Hemd, ebenfalls weiß, in der Badewanne, ein anderes, weiß, lag auf der Waschmaschine. Ins Schlafzimmer wollte ich nicht, und bemerkte mehr zufällig wie im Gäste- und Ankleidezimmer alle meine weißen Hemden auf dem Boden lagen.
Abgesehen dass niemand außer mir meine Wohnung betreten kann, konnte das nur meine ungeborene Tochter gewesen sein. Edith muss wohl irgendetwas vor gehabt haben, dass dann völlig aus dem Ruder lief, dachte ich. Natürlich war sie nicht da, dachte ich.
  Sei jetzt bloß nicht sauer und … du wirst dich nämlich bald darüber freuen, das hat alles seinen Sinn! - höre ich sie aus dem Schlafzimmer rufen.
  Hmmmm....! - rufe ich zurück als ich entdecke, dass auf allen Hemden rote Flecken sind. - Was sind das für rote Flecken?!!
  Das ist nur Rotwein, gar nicht schlimm...
  ROT WEIN?!? Was macht Rotwein auf meinen Hemden?!!!
  Was ist das denn für eine blöde Frage, Herr Vater! Rotwein macht gar nichts auf deinen Hemden, Rotwein macht nichts auf gar keinen Hemden, es ist nur da! - weiß Edith plötzlich sehr munter.
  Komm' sofort her und räum' das weg!, dann erzählst du mir was das Ganze soll!, aber dalli! ...
Im Wohnzimmer finde ich dann eine offene Rotweinflasche, in der Küche ein halb gefülltes Glas Rotweins. Der Korken steckt noch auf dem Öffner, und ich bin froh dass sie sich damit nicht verletzt hat – will es ihr aber nicht sagen. Als wir dann endlich alle Hemden im Wäschekorb verstaut haben, gebe ich ihr Zimmerarrest...
  Du hast gesagt ich soll dir das erklären! - sagt sie mehr aufgebracht als dass sie mich darauf hinweisen will.
  Ich will es nicht mehr wissen...
  Aber dann kann ich dir gar nicht sagen warum du dich darüber freuen wirst...
Ich überlege, dass es wirklich nicht von Vorteil wäre, eine Tochter ohne dass sie so eine Tat erklären darf ins Zimmer zu schicken – auch keine ungeborene. Schließlich muss sie sich etwas dabei gedacht haben. Alle weiße Hemden mit Rotwein zu besudeln, ist nicht gerade ein Hobby.
  Dann ... .... versuch's. Ich hör' dir zu! - sage ich nach meinen Gedanken.
  Das geht aber nicht, dann ist es keine Überraschung!
  ... Edith!, mehr als das was im Wäschekorb «gerotweint» liegt, kann mich heute nicht überraschen!!! Wenn du mir jetzt nicht sofort erklärst was das Ganze sollte, dann ...
  Aber ... wart' bis Donnerstag! - Donnerstag sagt sie lauter als den Rest.
  So funktioniert das nicht!, du erklärst es mir jetzt oder nie...

Sie habe gestern im TV eine Werbung gesehen. Da hätte ein Mann, den sie nicht weiter kenne, einer blonden Frau Rotwein in ein Glas eingeschenkt. Dann sei ein Tropen auf ihr Hemd gekleckert. Die Frau habe gelächelt und den Fleck einfach abgezogen und auf dem Boden geschmissen. Die Erklärstimme hätte dann gesagt dass das mit einem neuen Waschmittel bei ganz niedrigen Temperaturen ganz easy ginge. Und da ich am Donnerstag Geburtstag hätte, dachte Edith, wäre es ganz schön wenn sie mir eine Flasche von dem «Rotweinvernichtungswaschmittel» schenken würde – weil mein Hemd, dass ich am Samstag anhatte, am Sonntag Mittag mit einem Rotweinfleck in der Wäsche lag und ich laut gesagt hätte, was ich wirklich auch habe, uhhhh, wenn das mal raus geht. Das Hemd sei ja so schön.
Die anderen Hemden hätte sie dann mit Rotwein bekleckert, damit man eine ganze Maschine voll bekommen könnte. Denn ich hätte, was ich wirklich habe, es nicht gern, wenn man eine Maschine nur halb voll zum waschen füllt.
Natürlich ist jetzt die Überraschung zu meinem Geburtstag keine mehr. Zwar konnte ich ihr glaubhaft versprechen, dass ich das bis Donnerstag bestimmt vergessen hätte... aber ...

Ich fühle mich schlecht.
Montag 16. November, 2009

Massenexperten

An dieser Stelle, wie gewohnt fast pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:
Die Weisheit mit Löffel gefressen zu haben, macht einen nicht zum Experten.

Hosch doi Spritz scho g'hett?!
Nee, abbr i heb au koi Schweinsgripp!

In diesem Sinne - bleiben sie auch ohne Expertenwissen gesund -, einen wunderschönen Wochenstart.
Donnerstag 12. November, 2009

selbstredend

Wir wussten es nicht, deshalb erfahren wir es nur nebenher; Arbeit ist ein Faktor.
Und - Politiker sei Dank' erfahren wir das jetzt -, ES darf nicht den Faktor Arbeit belasten.
Puhh, Kinder, das ist nochmal gut gegangen! Wenn die uns das nicht erklärt hätten, ui ui ui. Aber was soll's; 2012 gehen die Maya unter und wir hinterher.


Aber manchmal ist von hinten gar nicht sooo übel. Unter Umständen natürlich, selbstredend.
Montag 09. November, 2009

Banane

Fast pünktlich, wieder an dieser Stelle, der Spruch zum Wochenstart:
Essen sie auch nach 20 Jahren mal wieder eine Banane.

In diesem Sinne - manchmal ist Obst gesund -, einen wunderschönen Wochenstart!
Mittwoch 04. November, 2009

träumst schon oder regierst du noch?

Herrlich.
Das Mädel aus der Uckermark, bekam von ihrer Tante aus dem Westen regelmäßig amerikanische Jeans, einer ganz bestimmten Marke, die es im Osten nicht gab. Sodann war sie begeistert vom amerikanischen Traum - und schwups, in aller Ehre, sprach sie gestern als zweiter (nicht zweites) Staatsoberhaupt der Deutschen überhaupt, vor dem US Kongress. Sehr schön.

Derweil hat GM die Gunst der Stunde genutzt und Opel wieder das werden lassen was es immer war: Einen amerikanischen Traum. Ausbeuten was zu beuten geht, solange man dafür bekommt was man kann. Oder so ähnlich.
Montag 02. November, 2009

Wirklichkeiten

Wir begrüßen: «Dann darfst du mir eine rein hauen!»
«Dann darfst du mir eine rein hauen!» ist die Schwester von «Das habe ich doch gleich gesagt» und kommt aus der Familie der Idioten.

In diesem Sinne - es könnte sein, dass sie jemand wörtlich nimmt -, einen wunderschönen Wochenstart.

ps.
Ach ja, das war natürlich wieder pünktlich an dieser Stelle, der Spruch zum Wochenstart.
Sonntag 01. November, 2009

Supergau

Als ich gestern Abend abgeholt wurde, nahm ich einen Schlüssel mit - ließ Mobiltelefon und großen Schlüsselbund zu Hause. Als ich heute Morgen um 6 nach Hause gebracht wurde, merkte ich dann vor verschlossener Tür, dass ich den Büroschlüssel mitgenommen hatte.
Schlafe ich eben bei meiner Schwester, dachte ich und lief den Berg hoch. Das Mädel war leider nicht da, so dass ich luftig bekleidet lächelnd in die Stadt lief - ins Büro.

Zweieinhalb Stunden im Büro geschlafen, danach mit dem Taxi heim gefahren und eben den netten Nachbarn geweckt.
Samstag 31. Oktober, 2009

pan.gea

Ja, eben drum.

Let's party, SI-Centrum Stuttgart.
Have fun!
Mittwoch 28. Oktober, 2009

Hermes

Ich denke ich werde einen Hermes-Vesand Subunternehmer auspeitschen. Etwaige Mordgedanken hatte ich nur zwei Sekunden. Auspeitschen ist wahrscheinlich effektiver.

Jemand eine Peitsche übrig? Ich bräuchte sie nur ein paar Tage.
Über Gegenleistungen müssten wir im Vorfeld einig werden.
Montag 26. Oktober, 2009

60min+

Der Spruch zum Wochenstart, wieder pünktlich an dieser Stelle:
Ja. Und weil's so schön ist, zur richtigen Zeit.

In diesem Sinne - genießen sie ihre wieder gewonnene Stunde -, einen wunderschönen Wochenstart!


  Du hast es ihnen nicht gesagt...!, schreit Edith aus dem Bad.
  ..., antworte ich.
  Wenn du es ihnen nicht sagst, ...
  Manchmal lebt man besser wenn man nicht alles weiß!, falle ich ihr ins Wort.
  Erzieht man so sein Kind?!, ...
  ... nein, aber du bist ja ungeboren; da mache ich mir keine Gedanken.
Freitag 23. Oktober, 2009

Thank God, it's Friday!

Exzellent. Genau so würde ich es beschreiben, wenn ich es beschreiben würde.

Es tut gut zu sehen, dass gute Menschen wirklich ihre Belohnung bekommen. Ein guter Freund, erlebt gerade seinen zweiten Frühling. Er hat es verdient! Er hat es wirklich verdient!
Mittwoch 21. Oktober, 2009

unporked

Erkältung überstanden.
Montag 12. Oktober, 2009

Möglichkeiten

Pünktlich an dieser Stelle, wieder der Spruch zum Wochenstart:
Was haben Sokrates, Julius Ceasar, Napoléon und Mutter Theresa gemeinsam?
Sie sind tot.


In diesem Sinne – nur wer lebt kann das Leben positiv verändern -, einen wunderschönen Wochenstart.
Sonntag 11. Oktober, 2009

Kürbissuppe

Na du?, wie geht's?
Es ist ganz einfach. Dazu brauchst du nur einen Topf, einen Pürierstab und etwas Vorarbeit.
Du schälst und schneidest drei kleine Zwiebel und eine Lauchstange (man sagt auch Poree dazu). Dann nimmst du einen Butternut Kürbis - es geht auch Hokkaido, nur ist der nicht ganz so süß -, den du ebenfalls schälst und würfelst. Es fehlen noch drei Tomaten, die in Scheiben geschnitten auf ihren Einsatz warten dürfen.



Die Zwiebel und den Lauch gibst du nun in den Topf, in dem schon etwas Ölivenöl heiß geworden ist. Das Ganze muss nun scharf an-rösten, aber nicht verkohlen. Wenn es soweit ist, drehst du die Hitze etwas runter und gibst den Kürbis dazu. Nach drei bis vier Minuten gibst ist der Einsatz der Tomaten dran. Das Ganze wird fünf Minuten im geschlossenen Topf erhitzt, erst dann gibst du Salz hinzu und rührst es in derselben Hitze weiter. Jetzt darfst du das Ganze mit chlorfreiem Wasser bedecken und nebenher hörst du dir den schönen Song von Harry Belafonte <-- klick aufs Video, Mäuschen an.
Danach nimmst du den Topf von der Herdplatte und pürierst es vorsichtig. Wenn du damit fertig bist, gibst du ein paar grob gemörste Pfefferkörner dazu. Umrühren, eine Minute den Deckel drauf und lächeln. Vergiss nicht ein paar Tröpfchen Kürbiskernöl auf vollen Teller zu geben.

Na du, geht's besser?
Dienstag 06. Oktober, 2009

Blaualgisch

Schlimm. Begreift man dass alles Lebendige auf diesem Planeten nach der Blaualge, auf dem Verzehr anderer Lebensform basiert, fragt man sich, wer so bescheuert war und den Traum vom Paradies erfand. Der Idealismus steht auf dem Moorast seiner selbst. Friss oder stirb - Die Hauptroutine Gottes Programmierung.
So ist wohl die Blaualge das einzig edle Leben, das man kennt.
Stichwort-Wolke

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